Der SC Poppenbüttel ist vor heimischem Publikum mit einer beeindruckenden Teamleistung in die Rückrunde der 2. Tischtennis-Bundesliga gestartet:
Am Samstag gewannen die Damen um Weltklassespielerin Jie Schöpp überraschend mit 6:4 gegen den Tabellenzweiten TTVHövelhof.Einen Tag später besiegte der SCP das Schlusslicht aus Merseburg klar mit 6:0 und kletterte mit nunmehr 11:11 Punkten auf den 5. Tabellenplatz. „Damit hatten wir nicht gerechnet. Das war ein toller Auftakt ins neue Jahr“, sagt Trainer Stephan Rauterberg.
Als Außenseiter waren die Poppenbüttelerinnen in die Partie am Samstag gegen Hövelhof gestartet, hatten sie doch das Hinspiel noch deutlich mit 6:1 verloren. „Unser Ziel war es, die Partie möglichst lange offen zu gestalten“,sagt Rauterberg, der am Wochenende erstmals wieder auf seine Spitzenspielerin Jie Schöpp setzen konnte. Und Poppenbüttel begann stark:Funke Oshonaike und Jasmin Kersten gewannen ihr Doppel gegen
- Starkes Spiel und gute Nerven: Jasmin Kersten
DongLi/Christine Apel. Im Einzel legten Jie Schöpp (gegen Dong Li), Tanja Churabaeva (gegen Elena Shapovalova) und Oshonaike (gegen Christine Apel) mit starken Leistungen nach und brachten die Hamburgerinnen mit 4:1 in Führung.
Hövelhof kam zwischenzeitlich noch einmal auf 5:4 heran. Doch die Jüngste im Team, Jasmin Kersten, behielt die Nerven: Sie siegte im letzten Spiel des Tages gegen Christine Apel und machte nach vier Stunden Spielzeit den 6:4-Sieg des SC Poppenbüttel perfekt. „Das war eine ganz starke Leistung der gesamten Mannschaft“, sagt Rauterberg. Der Jubel nach dem letzten Ballwechsel in der Sporthalle an der Harksheider Straße war entsprechend groß.
Beflügelt vom Sieg des Vortages gingen die Damen dann am Sonntag an die Tische. Gegen Merseburg war die amtierende Hamburger Meisterin Nicole Meyer für Jasmin Kersten im Einzel gesetzt. Und nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit hieß es bereits 6:0 für die Gastgeber. Lediglich fünf Sätze gaben Schöpp, Churabaeva, Oshonaike und Meyer ab. Rauterberg: „Wir haben Merseburg förmlich überrollt.“
Entspannt kann der SC Poppenbüttel nun auf die nächsten Partien in der 2. Bundesliga Nord blicken. Am 20. Februar steht ein weiteres Heimspiel gegen die TTG Kleve an. „Mit dem Abstieg haben wir vorläufig nichts mehr zu tun“, sagt Rauterberg. „Aber wir müssen dennoch wachsam bleiben und versuchen, den einen oder anderen Punkt einzufahren. Die Liga ist sehr ausgeglichen.“ (bw)
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